„B“Logbuch 2017

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ÜBERGANG - ZEITTOR

Ein süßes am Rücken schlafendes Kätzchen, die Vorderpfoten neben dem Kopf hochgestreckt, strahlt mit ihrem unwiderstehlichen rosa Näschen innige Ruhe und höchstes Vertrauen aus.

 

Der heutige Tag ist Anlass für mich einen Rückblick über die letzten Wochen und das ganze Jahr mir zu verschaffen. Daraus resultiert dann auch eine Vorschau / Vorhersehung. Silvester wird ja auch oftmals für Weissagungen gerne verwendet. Bleigießen gehört bei manchen auch traditionell dazu. Aberglauben oder vielleicht doch ein Fünkchen Wahrheit? Eine gewisse Neugierde liegt in der menschlichen Natur denke ich. Ich lege jetzt keine Karten und halte auch keine Kristallkugel in der Hand. Nein, versuche mir nur ein Bild über die nächsten Schriffte auf meinem weiteren Weg mir zu verschaffen, an Hand meiner Erkenntnisse, die ich durch meine diesjährigen Erfahrungen mir erworben habe. Nun aber will ich versuchen auch Dir einen kleinen Einblick zu ermöglichen.

Es grenzt fast an ein Wunder, dass sich noch ein Beitrag "schreibt". Seit Wochen ist es mir nicht mehr möglich gewesen zu schreiben, denn die Ereignisse haben sich nur so überschlagen. Alles begann am 31.10.2017 sich zusammen zu spitzen. Wenn ich es mit einem Vulkanausbruch vergleiche, dann ist das für mich auch eine sehr stimmige Beschreibung. Mir sollte an diesem Abend neuerlich bewusst gemacht werden, wie schnell das Leben vorbei sein kann. Die Konfrontation mit der Angst vor dem Tod, obwohl ich schon einmal eine Schnupperrunde hinter mir habe. Diesem Kapitel habe ich den Beitrag mit dem Titel Einmal hin und zurück gewidmet.

Ich war alleine Zuhause und plötzlich bekam ich solches Herzstechen, dass ich dachte: "So, das war es jetzt." Die Angst schrie in mir: "Ich bin doch alleine!" Dann sagte ich zu mir: "Was bringt Dir die Angst? Nichts! Wieviele Menschen sind schon alleine gestorben?" Außerdem kommen wir alleine auf die Welt und gehen auch alleine in die nächste Welt. Ist doch so? Dann begann ich mich zu beruhigen und versuchte einfach durch die Ruhe alles in den Griff zu bekommen. Falls die Sanduhr noch nicht abgelaufen wäre, dann hätte ich nur so eine Chance. Ein Telefonat mit einer meiner Freundinnen stand auch am Programm. Sie hatte große Sorge und wollte immer wieder mir die Rettung schicken. Jedoch konnte ich ihr Vertrauen gewinnen, dass ich ins Krankenhaus fahren würde, wenn keine Verbesserung sich einstellen sollte. Außerdem hatte sich ein Besuch aus Berlin vom 1. November für eine Woche angesagt, was ich unmöglich absagen konnte. Von 18 Uhr 30 bis ein Uhr Nachts dauerte dieser Erfahrungsprozess. Mit meinem Besuch durfte ich auch ganz viele intensive Gespräche führen, da sie auch bereits 72 Jahre ist. Hierzu gibt es einen eigenen Beitrag, welchen Du gerne unter FREUNDSCHAFT nachlesen kannst. Der ist auch einer der letzten.

Am 14. November durfte ich eine sehr berührende Arbeit mit einer sehr neuen Freundschaft für ihre 70jährige Tante machen, welche seit ihrer Kindheit mental behindert war und in einem Pflegeheim lebte. Es ging darum, dass sie als ihre Sachverwalterin in ihrem Sinne die Entscheidungen treffen und ausführen wollte. Da mit ihrer Tante eine herkömmliche Kommunikation nicht möglich war, war sie sehr verunsichert ob ihre Tante überhaupt noch einen operativen Eingriff für einen Sondentausch wünschte. Daher hatte sie sich an mich gewandt, ob ich ihr eine Hilfestellung geben könnte. So einen Fall hatte ich auch noch nicht. Aber da ich intuitiv arbeite und so und so weiß, dass alles mit allem verbunden ist, bot ich ihr an, dass wir ihr mit ISIB ein Feld eröffnen könnten, wodurch sie evtl. die Möglichkeit bekäme uns zu "informieren". Wärend dem Prozess zeigten sich uns etliche Dinge, die zwar nicht direkt mit dem Fall / Thema in Verbindung standen, aber natürlich mit dem System zu welchem beide Frauen gehören. Anschließend geschahen immer wieder irgend welche Dinge, wodurch die Ärzte gehindert wurden den Eingriff vorzunehmen. Ihre Tante ging dann seelenruhig am 21. November in ihr neues Leben über. Das Personal des Pflegeheimes war total verwundert, denn es gab für sie gar keine Anzeichen wie sonst üblich. Sie hatten sie wie immer gewaschen und bei der nächsten Kontrollrunde war sie einfach eingeschlafen. Sie betonten sogar, dass sie so einen friedlichen Ausdruck noch kaum gesehen hatten. Diese Frau hat mir ein unvergessliches Geschenk gemacht. Sie gehört zu jenen Seelen, die sich für dieses Leben einiges an Erfahrungen vorgenommen hat. In Dankbarkeit bleibst Du mir immer in Erinnerung!

Einen ganz besonderen Telefontermin, worauf ich mich schon seit Wochen gefreut habe, hatte ich am 16. November. Herr Dr. Joachim Nicolay ist Psychologe, Philosoph, Theologe und Vorstand vom "Netzwerk Nahtod". Außerdem hat er auch ein total spannendes Buch mit dem Titel "Ein Gehen ins Licht: Nahtoderfahrungen Jenseitsbilder – Erlebnisberichte – Impulse für das Leben" veröffentlicht, welches ich jedem interessierten ans Herz lege. Hier kannst Du Dir auch ein Interview ansehen, wodurch ich überhaupt auf ihn aufmerksam "gemacht" wurde.

 

 

Als ich mich an die Organisation wandte, da dachte ich gar nicht daran, dass ich ein solches Geschenk von einem Mann bekäme, welcher zu den Spezialisten auf diesem Gebiet im deutsch sprachigen Raum gehört. Bin ihm sehr dankbar dafür. Mir ist nach und nach erst immer mehr bewusst geworden, dass es viele Menschen gibt, die sich gar nicht über ihre Erfahrungen sprechen trauen.

In diesem Zeitfenster hat sich dann auch so manches zusammengefügt, dass ich zu Paul Meek geführt wurde. Hierzu hatte ich begonnen einen Beitrag zu schreiben, den ich "HIMMLISCHE BOTSCHAFTEN" nennen wollte, jedoch konnte ich ihn nicht fertigstellen, weil es mich dann hingestreckt hat. Aber vorerst will ich mal den vorhandenen Text an dieser Stelle einfügen und Dich rückblickend an diesem Abend teilhaben lassen.

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Dieser Beitrag ist so intensiv wie kein anderer zu vor. Alles bekommt gerade eine solche Eigendynamik, dass ich das Gefühl habe mit einem ungebremsten Raumschif durch alle Dimensionen unseres Seins zu düsen. Das kleine Mädchen in meiner Brust nimmt das alles gerade extrem exzessiv WAHR. Will versuchen die inzwischen vergangenen Stunden zusammenzufassen.

Gestern Abend (18. November) war ich in Begleitung von einer ganz besonderen Frau und einem Pärchen, mit welchem sie befreundet ist, bei einem Vortrag und anschließend einem medialen Abend mit Paul Meek in Bad Vöslau. Wie ich überhaupt dazu gekommen bin und was ich alles um diesen Termin herum so erlebt habe, das will ich versuchen Dir zu erzählen.

Da es nie ein liniarer Ablauf ist und auch nicht sein kann, ist es etwas "schwierig" einen Einstieg fest zu machen. Ich für mich sage, dass alles mit der Erkenntnis begann, welche ich hatte bzgl. meinem weiteren BerRUFungsweg. An dieser Stelle erwähne ich nur vorerst ein Detail, welches eine Schlüsselrolle spielt. Nämlich meine persönliche NAHTOD-ERFAHRUNG.

Plötzlich wurde mir bewusst, dass ich die mir inzwischen verfügbaren technischen Möglichkeiten wie Youtube und Kindle nutzen konnte/durfte/wollte/sollte, um dieses sehr spirituell transformierende Ereignis neuerlich zu bearbeiten. In dieser Zeit wurde ich mit Virtuellen "Begegnungen" beschenkt. Bei einer war dies und bei einer anderen das. Manche weckten mein stärkeres Interesse, so dass ich nachforschte.

Als immer mehr trainiertere Fährtenleserin bin ich in der Lage Botschaften/Zeichen/Signale schneller wahrzunehmen und zu deuten. Ich lebe immer mehr das, was ein jeder Mensch in seinen Möglichkeiten auch leben kann. Das Liebesfieber für Lebenscaching erfasst mein Herz. Vielleicht wirst Du auch einmal davon angesteckt, falls Du es nicht schon bist. Wäre echt wünschenswert, wenn Menschen aus ihrem Leben auch ein "Hype" für sich machen.

Immer mehr konnte ich beobachten, wie sich mein System auf die Reise am 18. November Abfahrt 10:30 Uhr einstimmte. Mir war völlig bewusst, dass diese Reise für mich in allen Ebenen eine sehr wichtige und wegweisende Reise sein würde. Denn ich fuhr alleine in einem Zug bis St. Pölten, wo auf mich eine wunderbare Frau wartete. Nämlich Gertraut Lutschitsch. Die Witwe von Karl Lutschitsch, der die Sonnenheilmittel aufgegriffen und weiterentwickelt hat, welche von Jakob Lorber uns bereits geschenkt wurden. Als Soleopathin produziert Sie und vertreibt sie die Seelenkosmetik nach den Rezepturen ihres Mannes über ihre Firma Himmelschlüssel.

Sie ist eine sehr von mir geschätzte, freundschaftliche Kollegin und Geschäftspartnerin. Wir wurden vor ca. zwei Jahren durch die höhere geistige Welt zueinander geführt. Persönlich sind wir uns jetz erst zum dritten Mal begegnet. Jede Begegnung war auf seine Art immer sehr nah vom ersten Augenblick an. Jedesmal war die Öffnung von einem Tor in die nächste Bewusstseinsdimension. Das wird natürlich sehr durch ihre Erfahrung und Ausbildung durch einen sehr starken Lehrer begünstigt. Uns war beiden auch glasklar, dass wir noch etwas Zeit für ein sehr besonderes "Fachgespräch" anhängen "müssten". Deshalb lud sie mich ein bei ihr zu übernachten. Sie war im März nach ihrem sehr gelungenen Vortrag in meiner Praxis auch eine unserer Ehrengäste in diesem LichtQuellJahr. Unsere gemeinsamen Stunden vom ersten Augenblick an waren total intensiv und berührend. An dieser Stelle bedanke ich mich noch einmal ganz herzlichst dafür. Sie sind sehr wertvoll/bereichernd in allen Ebenen meines Seins.

Warum ich am Beginn die "Zugfahrt" so betone hat den Grund, dass für mich alleinige Fahrten in Zügen und öffentlichen Verkehrsmitteln inzwischen unglaublich anstrengend sind. Mit meiner extremen Hochsensibilität/Hochsensivität nehme ich derart viele Informationen/Eindrücke durch alle Sinnesebenen auf, dass ich förmlich überfordert bin. Weil ich ja auch auf eine Art und Weise mich mit meinen restlichen Sinnen in einem überfüllten Zug zurecht finden muss. Mein Körper ist wie ein Seismograf/Seismometer. Ich nehme Schwingungen einfach viel bewusster wahr. Es ist für mich grauenhaft. Die Gerüche, Gefühle, Geräusche etc. Aber wenn sich die Möglichkeit ergibt, dann versuche ich mir etwas "Abhilfe zu schaffen, in dem ich offen für Gespräche bin. Deshalb ergaben sich auch kurze, aber sehr informative Begegnungen/Kontaktaufnahmen. Mein Körper hat sich auch bereits am Vortag auf Entlastungstage umgestellt. Habe sehr wenig bis kaum gegessen. Denn inzwischen habe ich erkannt, dass mein Körper mit zusätzlich fester Nahrung noch dazu, total überfordert ist. Einen Systemabsturz in der Öffentlichkeit ganz alleine kann ich mir echt nicht "erlauben". Alles verlief weitgehendst reibungslos. Bis auf das, dass die Westbahn zwar wirklich nettes Personal hat, aber irgendwie alles etwas lockerer/schlampiger gehandhabt wird. Entweder sie rufen nicht aus, oder die Stewarts vergessen einfach auf einen. Gott sei dank sind viele Leute, denn da findet sich immer irgend eine Hilfestellung. Könnte sogar durchaus sein, dass ich irgendwann solche Kurzreisen sogar als Schulung bewusst buchen würde. Aber derzeit mag ich mal Ruhe haben.

Nach meiner Ankunft sind wir gleich zu ihr gefahren. Sie hat mir die wichtigsten Wege im Haus gleich im Schnellverfahren gezeigt. Denn dann kam ein mit ihr befreundetes Pärchen. Sie hat es ihnen bei einem gemeinsamen Essen erzählt. Manfred ging sofort in Resonanz und sie beschlossen mitzugehen. War wirklich spannend mit ihnen zu sprechen, denn dadurch durfte ich heute echt nach ewigen Zeiten so richtig ins Fettnäpfchen hüpfen. Plötzlich kam mir, dass ich vor 15 Jahren zu einem "Wunderwuzi", so habe ich ihn zu meiner Schande genannt, zwei Mal gegangen wäre und wie ich ihn wahrgenommen/erlebt hatte. Es stellte sich heraus, dass sie mit ihm befreundet waren! Ups! Ein klarer Volltreffer! Konnte aber dann etwas die "Wogen" glätten, aber an meinem Eindruck hatte sich nichts geändert. Lediglich an der Erzählweise. Im Kurzentrum, wo die Veranstaltung stattfand, saßen wir voll nett bei Kaffee und Kuchen, wobei mein Tee echt lieb- und stillos serviert wurde. Naja, lieber alles optisch pipifein, aber dafür beim Feeling sparen. Dieses "Detail" habe ich am Rande einfach so wahrgenommen und dadurch mir bewusst gemacht, dass es einfach derart viele Möglichkeiten gibt, auf ein Thema zu SEHEN. Diese Erkenntnis hat mir wiederum die AUGEN geöffnet, dass es ein total spannendes Gefühl ist einfach bewusst alles wahrzunehmen und die Situation anzunehmen.

Um 15:30 Uhr begann der einstündige Vortrag mit einer 30 minütigen Fragemöglichkeit. Dann war eine zweistündige Pause für die Raubtierfütterung. Habe es echt noch nie erlebt, dass Menschen bereits 10 Minuten vorher begonnen haben den Saal zu verlassen. Es war echt irre zu beobachten, wie Menschen sich inzwischen sogar bei Veranstaltungen zu einem solch sensiblen Thema benehmen. Manche halten dann doch die Konfrontation mit dem Tod / Jenseits nicht sonderlich gut aus, und manche konsumieren diesen Abend wie ein Kulturevent mit Unterhaltungsfaktor. KRASS kann ich nur dazu sagen. Jedoch das "Krass" beziehe ich auf die noch tiefere Erkenntnis, was WIRKLICH los ist auf diesem Planeten!

Dieser Herr hat einen derart herzerwärmenden englischen Charme und Humor, dass ich ihn wirklich jedem empfehlen kann. Auf Youtube kann man sich ja schon mal ein Bild machen. Er kann das für viele sehr SCHWER behaftete Thema durch seine Ausbildung in der englischen Spiritualität sehr mütterlich/väterlich liebevoll und humoristisch vermitteln. Ich hatte die Gelegenheit ihn ganz einfach in toller Begleitung total bewusst für mich wahrzunehmen.

Am Beginn der zweiten Runde, nämlich dem medialen Teil, wurde deutlich darauf hingewiesen, dass niemand aufstehen dürfte, denn sonst würde der Kontakt in die nächste Dimension abreißen. Was stimmt und vor allem finde ich ist die Wertschätzung und Respekt den Vorangegangenen gegenüber unbedingt einzuhalten. Es ist aber auf keinen Fall mit einer Geisterbeschwörung zu verwechseln. Denn das ist ein 100%iges "no go"! Es kommt wer kommt. Die Bühne ist frei für alle, die an diesem Abend in dieser Gruppe kommen wollen und können und vieles mehr.

Bei dieser Ansprache des Veranstalters flog plötzlich ein Nachtfalter in unsere Reihe. Setzte sich auf die schwarzen Haare einer Frau, die vor Gertraud saß. So dass es unmöglich war ihn zu übersehen. Gertraud verkündete mir dieses Zeichen gleich. Uns war sofort klar, dass es ein deutliches Zeichen ist. Denn ein Schmetterling ist das Symbol für Metamorphose. Seltsamerweise ekelt es viele Menschen vor Nachtfalter, obwohl sie Schmetterlinge der Nacht sind. Die fliegen auch für uns sichtbar zum Licht. Viele sterben für DIESES Ziel, und manche haben noch irgendwelche Erfahrungen zu machen. Das Krafttier der Transformation zeigt sich doch nicht so ganz "zufällig in einer Novembernacht in einem Raum, wo es gerade um das transformierendste Thema geht? Natürlich gibt es zu diesem Engel noch viel Spannendes zu erfahren. Hierzu empfehle ich Dir diese Links:

 

Das Highlight dieser Veranstaltung ist natürlich das Abendprogramm, in dem Herr Meek seine medialen Fähigkeiten = Gaben, in den Dienst des Lichts stellt. Er eröffnet mit Klaviermusik seinen Abend. Wie ein älterer englischer Gentleman mit Charm halt. Rote und weiße Rosen im Kerzenschein schmücken die Bühne für die ehrenwerten Überraschungsgäste von Sir Paul. Mit einem Gebet aus dem Herzen heißt er sie willkommen und bittet sie herein. Der Schleier in die "Anderswelt" wird leicht für zwei Stunden gelüftet. Eine gespannte Atmosphäre im Raum. Viele hoffen, wünschen und warten auf ihre Liebsten. Brauchen noch ein Zeichen, dass es ihnen gut geht, um etwas besser loslassen zu können. Vielleicht auch eine "Bestätigung", dass es nicht vorbei ist bzw. dass die uns Vorangegangen auch manchmal mit uns durchaus in Kontakt treten. Jeder nimmt sich das mit, was er in diesem Moment für sich braucht. Manche profitieren schon etwas davon, wenn ein anderer Gast eine Botschaft übermittelt bekommt. Ein anderer Mensch fängt vielleicht erst jetzt so "richtig" an über das alles nachzudenken. Und "WELCHE" wie wir, sehen soviel, wie es uns unsere SICHT/SEHKRAFT zu diesem Zeitpunkt ermöglicht. Auf jeden Fall ist es schön einmal als Frau einen Abend Gast von Sir Paul zu sein mit mindestens 299 anderen Menschen. Dieser liebevoll, romantisch "inszinierte" Talkabend der speziellen Art war für mich persönlich unbeschreiblich intensiv. Irgend welche Prozesse wurden beschleunigt, das konnte ich fühlen.

Mir entging derart wenig, was sich rund um mich abspielte. Erstaunt war ich neuerlich, wie die Menschen froh waren, als sie aufstehen und den Raum verlassen konnten. Sie setzten wieder dort an, wo sie noch vor der Show gesprochen hatten. Nämlich über Blusen, die neu gekauft wurden und die Mode! Ich erzähle Dir das nicht, weil ich irgend jemanden "schlecht" machen will oder die negativen Dinge sehe. Nein! Ich durfte erkennen, um wie viel mehr Aufklärungs- und Gesprächsbedarf vorhanden ist bei so essentiellen Lebensthemen wie z.B. Tod, Süchte, Behinderungen usw. Die Schmetterlinge der Nacht wollen wertschätzend, respektvoll, achtsam und als natürlich von uns angesehen / angenommen werden. Sie sind all das, was auch der "Andere" ist. Sie sind genau so "schön" oder "Besonders" wie sein Zwilling, Spiegelbild, Gegenstück, "real" und wahr. Oder eben nichts von alle dem. Beide Zustände zeigen mir Tag UND Nacht, schwarz UND weiß, Licht und Finsternis.

Aber jetzt wieder zurück zum Ort des Geschehens. Nach paar kurzen Sätzen zum Abend und einer Zigarettenpause für Manuela und Manfred fuhr uns Gertraud sicher und wohlbehalten nach St. Pölten.

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Am Sonntag fuhr ich dann mit derart vielen Erkenntnissen nach Hause, dass ich völlig erschöpft ankam. Diese Zeilen habe ich zwar noch geschrieben, aber eben nicht mehr wirklich fertig gebracht. Ich fühlte, dass ich einfach am Limit angelangt war und mein Körper verlangte die nächsten zwei Wochen einfach nur mehr Ruhe, um alles zu verarbeiten. In dieser Phase erlebte ich Dinge, die ich so noch nicht kannte. Es zeigten sich mir Bilder aus vergangenen Zeiten / Leben. Ich fühlte, hörte und erlebte ganz grauenvolle Bilder. Mir war klar, dass das "Erinnerungen" aus der düsteren Zeit der Hexenprozesse waren. Bis dato habe ich mich noch nie mit dieser Zeit beschäftigt. Dass ich immer etwas "seltsam" wurde, schon als Kind, wenn ich in und um Burgen war, oder bei Musik aus dem Mittelalter, das kannte ich schon. Ich machte auch so manchen "Scherz", dass ich so und so schon mal als Hexe verbrannt wurde etc. Aber das war echt nicht mehr lustig. Mir ging es wirklich ziemlich schlecht zu dieser Zeit. Das war dann für mich der Anlaß, dass ich das Internet befragte, wann eigentlich die letzten Hexenprozesse waren. Dann verschlug es mir förmlich die Rede. Denn ich bekam zu sehen, dass genau 200 Jahre vor meinem Geburtstag einer der letzten Prozesse noch durchgeführt wurde. Also ganz wenige Generationen vor mir. Diese Erkenntnis machte was mit mir.

Durch diese ganz tief in meinen Zellen sitzende Ängste durfte ich fühlen, wie sehr diese Grausamkeiten noch auf uns wirken. Wir trauen uns oftmals heute noch nicht unsere Gaben und Fähigkeiten so richtig zu leben, weil wir ANGST haben umgebracht zu werden. Immer und immer findet der Mensch Gründe, Schwestern und Brüder nach irgend welchen "Gesichtspunkten" zu verfolgen und zu vernichten. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es auch wieder so manche Hinweise in sehr bedenkliche Entwicklungsrichtungen. Alles geschieht unter dem Namen GOTTES. Menschen wurden vernichtet, weil sie angeblich mit dem Teufen einen Pakt geschlossen hatten. Jedoch frage ich Dich, wer hat mit wem welchen Pakt geschlossen eigentlich? GOTT, LICHT, ALLAH ... viele Namen / Wörter gibt es für die Energie der reinen Liebe, dessen Funken in jedem von uns als Seele ist. Wenn diese göttliche Kraft der reinen Liebe in uns in ihrer reinsten Form erstrahlt, dann gibt es solche Grausamkeiten nicht mehr. Wir sind zu solchen fürchterlichen Handlungen nicht mehr in der Lage. Überlege einmal, jede Seele ist ein potentielles Element für die Errichtung des Paradieses auf Erden! Könnte noch viel hierzu schreiben, aber vorerst lasse ich es mal an dieser Stelle genug sein, denn es gibt noch sehr viel zu erzählen.

In diesen Wochen schloss ich innerlich auch mit dem bisherigen Standort meiner Praxis endgültig ab. Auch dies ließ mich eine gewisse Trauer erfühlen. Loslassen braucht immer seine Zeit. Wie dankbar ich bin für die Erfahrungen, die ich seit der Praxiseröffnung wieder dazu gewonnen habe. In alle möglichen Facetten hat sich das Thema Tod / Verstorbene / Trauer und alles rund um diesen Bereich mir offenbart. Niemals fühle ich mich als Verliererin, denn nur durch meine Erfahrungen komme ich weiter. Bekomme jedesmal auf das Neue die Chance "Korrekturen / Anpassungen" in meiner Lebensnavigation vorzunehmen. Lernen und daran erwachsen, dass sind für mich meine Fortbildungen für meine Herzensarbeit. Wenn ich diese Türe meiner spirituell-energetischen Lebenspraxis mit Ende Jänner schließe, weiß ich genau, dass sich ein neuer Raum mir eröffnen / erschließen wird. Worauf ich mich schon sehr freue! Es wird ein Haus sein, in dem mir es möglich sein wird meine Berufung zu LEBEN.

Wie Du Dir denken kannst, war das noch immer nicht alles. Am 11. Dezember ging ich verantwortungsbewusst wie ich bin in die Firma, in welcher ich für meine Visionen geringfügig im Lager dazu verdiene. War völlig krank und hatte fürchterliche Angina, aber wollte nicht schon wieder einen Krankenstand anmelden. Schleppte mich durch den Tag. Gegen 14 Uhr erhielten wir die Nachricht, dass ein junger Kollege beschlossen hatte freiwillig in die nächste Welt zu gehen. Diese Nachricht in meiner gesundheitlichen Verfassung, gab mir dann gänzlich den Rest. Meine Ohren begannen derart zu stechen und zu toben, dass ich es nicht mehr aushielt. Die Schmerzen zwangen mich früher Heim zu gehen.

Zuhause schaffte ich nach 3 Stunden Meditation die Schmerzen zu beruhigen, so dass ich die Nacht aushielt. Am nächsten Morgen fuhr ich dann ins Krankenhaus, in welchem ich seit dem Gehörsturz 2015 in regelmäßigen Abständen zur Kontrolle bin. Mit einer Mittelohrentzündung und Antibiotika ging ich wieder nach Hause. Als ich Freitag neuerlich hinfuhr, ahnte ich schon, dass ein neuerlicher Systemabsturtz geschehen war. Was wollte / konnte ich nicht hören? Am Ende der Woche wurde mir ein Teil klar, warum ich "hingeschickt" worden war. Da auf dieser Station auch viele onkologische Patienten sich befinden, durfte ich mit Entsetzen mitverfolgen, wie eine 82jährige Frau förmlich durch die Bestrahlungen ausgelöscht wurde. Ihr Protest half ihr nicht sonderlich viel. Man zwang sie nicht in dem Sinne, aber das geht auch unterschwellig. Was bringt das außer Geld für die Pharmaindustrie? Ich durfte entgültig sehen, dass ich bei meiner Mutter es richtig entschieden hatte. Gegen den Tod ist kein Kraut gewachsen und Chemie hilft schon gar nicht!!! Es machte mich derart fertig mitanzusehen, wie man dieser Frau auch noch die letzten Tage wegnahm, in dem man ihre Lebensqualität im Namen der Heilung verkaufte!

Die Devise ist, so lange als möglich fit zu bleiben. Seine Unterlagen wie eine Patientenverfügung fertig zu machen und ganz klare Ansagen Ärzten gegenüber auszusprechen. Daran zu arbeiten unsere Vergänglichkeit anzunehmen und zu akzeptieren. Den Tod nicht tod zu schweigen. Wenn die Angst überwunden ist, dann haben die auch keine Macht mehr mit ihren Lügen durchzukommen. Sich mal näher mit der Krebsmafia beschäftigen und der Realität ins Auge sehen.

Dann durfte ich miterleben, wie eine Frau, die acht Kinder geboren und großgezogen hat, eine Woche von niemanden besucht wurde. Was muss eine Mutter / Mensch wohl angestellt haben, dass keines der Kinder es notwendig findet sie zu besuchen? Sie sprach von allen wie Mütter sprechen: "Würde keines hergeben. Sie sind alle so brave Kinder etc." Wenn ich mal alt bin, dann weiß ich wenigstens warum niemand zu mir kommt und ich brauche nicht zu warten. Das war eine der Geschichten, welche mein Mutterherz sehr berührt hat. Diese Frau lebt seit 2 Monaten im Altenheim, weil den Ärzten bei ihrem Eingriff etwas daneben gegangen ist, so dass sie jetzt mit einem Seitenausgang leben muss. Ich konnte förmlich beobachten, wie sie nicht weg wollte. Sie genoss die Topfenwickel und die Zuwendung, die ihr die Krankenschwestern in ihrer inzwischen getakteten Zeit zukommen ließen. BERÜHRUNG IST UNSER ALLER HEIL. Ganz deutlich konnte ich die Entwicklung der letzten zwei Jahre sehen, da ich damals auch auf dieser Station gelegen bin. Sprach mit so manchen Schwestern zwischen den Zeilen und auch mal deutlicher. In diesem System wird es immer unmöglicher seine Berufung zu leben. Es ist eine Maschinerie geworden, die funktionieren muss, um so sparsam und effektiv als möglich zu sein. Die Menschlichkeit hat immer weniger Platz und Raum. Es zählen Zahlen und Fakten. Die Herrn Manager, die am grünen Tisch entscheiden, die sind eh alle privilegiert und bekommen ihren Allerwertesten gegebenenfalls immer noch gepinselt. Ärzte laufen zwischen OP und Ambulanz gestresst hin und her. Die mit Herz dabei sind, die werden am Ende kaputten. Das ist sichtbar.

An dieser Stelle möchte ich noch eine Schicksalsgeschichte einbinden, die ich mitverfolgen durfte. Eine junge Frau, die mit einer meiner Nichten befreundet ist, erwartete ein Baby. Im fünften Monat stellten die Ärzte fest, dass dieses Kind schwerst behindert wäre. Man riet ihr zu einem Abbruch. Keiner wird einem bei einer solchen Entscheidung an die Seite gestellt. Es wird einem vor den Latz geknallt. Wie wenn es darum ginge, die abgetragenen Schuhe zu entsorgen. Meine Exschwägerin hatte auch vor vielen Jahren eine solche Situation, wobei sie sich für das Kind entschied. Jahre später als wir wieder einmal telefonierten, da sagte sie zu mir, dass sie es nie bereut hat. Dass dieses Kind für sie noch ein größeres Geschenk ist zu ihren beiden gesunden.

Zurück zu der jungen Frau. Ich schreibe diese so zu tiefst grausamen und traurigen Zeilen nicht, weil ich so sensationsgeil bin, sondern weil ich es einfach als sehr wichtig erachte aufzuzeigen, wie mit menschnlichem Leben umgegangen wird. Auch ver- und / oder beurteile ich die Eltern nicht für ihre Entscheidung, sondern sie haben mein tiefstes Mitgefühl. Sie sind sehr jung und sind alleine gelassen worden mit einer solch großen Lebensentscheidung. Dieses Ereignis zeigt uns wieder einmal deutlich auf, an welchen Ecken und Enden es in unserer Welt genug Bedarf gibt für helfende Hände. Nämlich in unserem gemeinsamen Lebensalltag.

Sie musste das Kind gebähren und weil das Kind drei Stunden gelebt hat, was außergewöhnlich lang war, galt das nicht mehr als Todgeburt. Innerhalb der ersten 15 Minuten entstehen den Eltern keine Kosten in unserem System. Sonst können sie es sich aussuchen, ob sie das Baby in ein Massengrab um 500 € mit einäschern wollen, oder ob sie es um 1500 € bestatten wollen. Wer macht so gruselige Gesetze?! Diese Mutter ist ihr restliches Leben schwer traumatisiert. Keiner macht sich hierüber Gedanken. H I L F E ! ! ! Da läuft doch ganz schön viel schief in unserem erkrankten Gesundheitssystem?!

An dieser Stelle bedanke ich mich auch bei allen, die am 21. Dezember an der Lichteraktion in der längsten Nacht des Jahres mitgemacht haben. Meine Led-Kerze leuchtete im Krankenhauszimmer, wo viel Licht und Liebe benötigt wird wie den obigen Geschichten zu entnehmen ist. Es wird auf alle Fälle noch ähnliche Aktionen in regelmäßigen Abständen geben. Denn umso mehr sich zusammenschließen und ein Licht als Symbol für den göttlichen Funken erstrahlen lassen, umso mehr weicht die Finsternis und es eröffnet sich ein Raum für die Liebe. Wieder einmal wurde mir ein ganz wichtiges Detail HÖRBAR gemacht. Wir dürfen bei uns selbst mit der Liebe beginnen. Uns üben in Achtung, Wertschätzung und Mitgefühl uns selbst gegenüber. Umso besser wir darin werden, umso selbstverständlicher wird es uns im Außen gelingen. Ist doch ganz logisch oder? Wir dürfen uns beim Ego bedanken, welches uns ganz klar gezeigt hat, wie sich Energien verbreiten und potenzieren. An jeden von uns liegt es sich an der Umkehr zu beteiligen. Weihnachten ist das Sinnbild für genau diese Möglichkeit. Könnte mich gerade völlig verlieren und noch seitenweise schreiben. Jedoch lasse ich es für diesen Augenblick einmal an diesem Punkt gut sein.

Du hast es geschaft. Dieser Beitrag ist so gut wie fertig. So wie auch dieses Jahr. Es war für viele von uns sehr herausfordernd. Wir stehen an einem Übergangspunkt in einen neuen Abschnitt. Wir können nicht am vergangenen Jahr festhalten. Das ist fertig. Es erlischt mit Punkt 0 Uhr. Eine neue Zeitrechnung fängt wieder an. Genau so, wie auch der rote Faden, welcher sich durch den ganzen Beitrag durchgezogen hat. Nämlich der TOD. Es stirbt ein Jahr, damit ein neues geboren werden kann. Wir gehen mit unserem Bewusstsein in den neuen Abschnitt über. So wie wir auch eines Tages in unseren neuen Lebensabschnitt übergehen werden. Es hat sich mir ein Bild gezeigt die letzten Wochen, welches ich Dir am Schluss noch gerne beschreiben will.

Das Leben ist eine Party. Partys gibt es in unterschiedlichen Qualitäten. Um Mitternacht kommt ein attraktiver Mann oder eine wunderschöne Frau. Es geht eine betörende Sinnlichkeit aus von dem Mann bzw. von der Frau. Es nebelt einen förmlich ein diese magische Energie. Man wird wie von einem unsichtbaren Magneten angezogen und kann gar nicht anders als sich willenlos hinzugeben und mitzugehen. Solange wir uns vorm Todesengel fürchten, solange sind wir nicht der Stargast unserer eigenen Lebensparty!!!

In diesem Sinne:

WIR WÜNSCHEN DIR EIN GESUNDES, ERFÜLLTES, FRIEDLICHES, FREUD- UND SINNVOLLES JAHR 2018!!!

Gülfide & TEAM

 

Bildquelle: CC0 Lizenz
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