Bewertung: 0 / 5

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

Wasser oder H2O

Unsere Erde aus dem All gesehen, wo blaue Ozeane den amerikanischen Kontinent umspülen und gelegentliche, zartweiße Wolkenformationen die Einmaligkeit im Universum zu unterstreichen scheinen.

 

Ihr werdet es nicht glauben, aber heute soll ich zu diesem Thema etwas schreiben. Habe vor dem zu Bett gehen gebeten, dass sich doch endlich das Thema für den "B"Logbucheintrag zeigen soll. Aufgestanden und zum Wasserhahn im Vorzelt marschiert, aufgedreht und was kam da raus? Nichts! Ja wirklich nichts. Dann war sofort für mich klar, dass das, das erwünschte Zeichen ist. Da kann ich wirklich seitenweise tippen, weil es einfach derart viel zu diesem wunderbaren Element zu sagen gibt.

Wie verwöhnt ich inzwischen bin, dass ich mich zu jenen Menschen zählen darf, die fließendes Trinkwasser unbegrenzt zur Verfügung haben. Kenne auch noch Zeiten, in denen wir vor der Haustür bzw. am Gang die Wasserstelle hatten. Gemeinschaftliche Baderäume und das Wasserklosett auch noch teilten. In Istanbul holten wir in großen Gefäßen das Wasser von der öffentlichen Wasserquelle, an der man stundenlang anstand bis man dran kam und froh sein konnte, wenn man nicht in eine Prüglerei mit den restlichen Mädchen geriet, weil man angeblich sich vorgedrängelt hatte.

Und was ist heute? Immer in warmer und kalter Form vorhanden. Wie wenig wertgeschätzt doch dieses Geschenk wird, obwohl wir größten Teils daraus bestehen. Nämlich drei Viertel unseres Körpers! Es ist auch das wichtigste ÜberLEBENSmittel, denn nach drei Tagen verdursten wir im Durchschnitt. Außerdem ist vielen sogar heute noch nicht bewusst, dass unser Gesundheitszustand von unserem Wasserkonsum abhängt. Ich spreche von reinem, stillen, unbehandeltem Wasser. Zwei Liter pro Tag ist mindestens angesagt. Wusstet Ihr, dass zuviel Wasser uns tötet?

Welch ein "Zufall", dass die Oberfläche unseres blauen Planeten auch in etwa zu drei Viertel mit Wasser bedeckt ist. Nur dass es halt überwiegend salziges H2O ist, das ist ein anderes Kapitel. Das Nass, welches vom Himmel uns geschickt wird, das ist inzwischen gänzlich verseucht und im Jahre 2050 ist die Katastrophe zu erwarten, dass wir kein Trinkwasser mehr zur Verfügung haben. Woran liegt das wohl? An unserem Luxusverhalten und am Fleischkonsum. Denn für ein kg Rindfleisch gehen 16.000 Liter drauf. 130 Liter verbraucht täglich eine Person mit Duschen, kochen etc. und für ein Kilogramm Nahrungsmittel verschwinden 3500 Liter wertvolles Trinkwasser. Sind das nicht erschreckende Wahrheiten, die uns die Augen öffnen sollten? Wäre es nicht dringend an der Zeit aktiv mitzuhelfen etwas daran zu ändern?

Eine sehr spannende Seite gibt es auch noch an diesem Lebenselexier, was ich unbedingt erwähnen will. Der japanische Wasserforscher Masaru Emoto hat eine Technologie entwickelt, wodurch man die Wasserkristalle fotographieren kann. Er hat es sichtbar gemacht, dass Wasser alles speichert. Wo es vorbeigekommen ist und welche Gedanken und Töne es abbekommen hat. Ja wirklich! Mag unglaublich klingen, aber das ist einfach einmal so. Nicht umsonst wurde schon in meinem Herkunftsland für Heilzwecke das Wasser mit Gebeten besprochen, wodurch ich bereits als Kind etliche male Heilung erfahren habe. Ausserdem findet man hierzu auch in allen Weltreligionen irgendwelche Hinweise und Geschichten über Ereignisse. Bei mir ist gereinigtes und energetisiertes Wasser üblich. Auch liebe ich es zu irgendwelche Heilquellen zu fahren. Inzwischen bin ich ein bisschen ein Wassersommelier geworden.

Natürlich darf auch die Wirkung des Wassers auf unser Gemüt nicht außer Acht gelassen werden. Sei es das Geplätscher eines Baches oder die Wellen des Meeres, es macht uns einfach ruhig. Das Gefühl getragen zu werden im Toten Meer oder in einem Floatarium versetzt uns in eine totale Tiefenentspannung. Dieser Zustand wirkt heilend und löst tiefsitzende Blockaden. Ganz klar, weil uns das an unsere Zeit im Mutterbauch erinnert. Somit beginnt unser Leben im Wasser, nämlich in der Nährlösung "Fruchtwasser". Tja, wir kommen halt aus dem Wasser, daran gibt es nichts zu rütteln. Vor in etwa rund 400 Millionen Jahren kamen die ersten fischähnlichen Wirbeltiere an Land, woraus wir uns nach und nach immer mehr herausentwickelt haben. Die Evolution spiegelt sich in der Entwicklung eines Embryos wieder. Wie faszinierend oder?

Könnte wirklich noch mich förmlich ergießen, aber wenn es mir etwas gelungen ist Euer Bewusstsein darauf zu lenken mit der kurzen Reise in die unterschiedlichsten Bereiche, dann bin ich dankbar und fühle mich reichlich beschenkt.

In diesem Sinne:

HEBEN WIR DAS GLAS AUF DIESES LEBENSELEXIER MIT GROSSER DANKBARKEIT, WERTSCHÄTZUNG UND LIEBE!!!

Gülfide & TEAM

 

Bildquelle: CC0 Lizenz
https://www.pexels.com/de/foto/erde-galaxis-universum-wissenschaft-2422/