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ALLES WIRD GUT, HABE VERTRAUEN!

Sechs Hände ergreifen das jeweils benachbarte Handgelenk und bilden so ein tragfähiges Geflecht.

 

Mit dieser Botschaft hat für mich das Jahr gleich in der Silvesternacht begonnen. Jedoch bevor ich beginne, Dir alles zu schildern, möchte ich noch paar "Kleinigkeiten" erwähnen, die sich noch am Ende des letzten Jahres ereignet haben. Also eine kleine Rückreise an dieser Stelle.

Am 22.12. hatte ich meine Entlassung aus dem Krankenhaus. Mit einem Röhrchen im linken Ohr und mit der noch vorhandenen Gehörproblematik, die meine ganze Orientierung und Wahrnehmung mir fast unmöglich macht. Es war fürchterlich anstrengend plötzlich noch mehr Geräusche um mich hören zu müssen, welche mich förmlich stressten, wie Du Dir bestimmt vorstellen kannst. Mit meinem Bruder fuhr ich zum Akustiker, um einen Ohrschutz anpassen zu lassen, welches ich für das selbstständige Haarewaschen und meine Erholungsbäder benötige. Ich entschied mich für jenes Unternehmen, welches meine Mutter bis zum Schluss (im wahrsten Sinne des Wortes) begleitet hat. Es war ein ganz "eigenartiges" Gefühl für mich diesmal in eigener Sache dort zu sein.

Anschließend ging es nach Hause, weil ich für die Deutschlandreise noch packen musste, die am nächsten Tag geplant war. Ich hätte es mir nicht angetan, wenn zum einen das nicht der Wunsch von Holgers Vater gewesen wäre. Er ist 80 geworden und kurz vorher erblindet. Und zum anderen freute ich mich auch sehr auf vier liebgewonnene Menschen, zu denen ich gleich näher eingehen werde. Dass die Reise in meinem aktuellen Gesundheitszustand eine noch größere Strapaze werden würde als sonst, das war klar. Denn es sind immerhin 700 km, die zu bewältigen sind. Alles verlief reibungslos, die Straßen waren relativ ruhig und wir kamen gut durch.

Der 24. verlief recht entspannt, denn da erst am 25. Holgers Bruder mit Frau und Tochter sich angesagt hatten, wurde natürlich der Schwerpunkt auf diesen Tag gelegt. Denn schließlich ist Johanna das einzige Enkelkind in dieser Familie und mit ihren noch sieben Jahren sehr herzerwärmend. Sie ist eine von den vier Menschen, die ich oben angekündigt habe. Zwischen Johanna und mir hat sich seit vorigen Sommer eine spezielle Pink-Tussi-Freundschaft entwickelt. Wir haben viel Spaß gemeinsam, wobei es mir diesmal leider nicht sonderlich möglich war. Es tat mir zwar wirklich leid, aber Johanna ist ein sehr feinfühliges Wesen und konnte es so halbwegs akzeptieren. Dafür wird unsere nächste Begegnung sicherlich wieder aufregend und lustig.

Am 26. war ein Treffen mit Holgers Bekannten vereinbart, die ich auch nett und sympathisch finde. Jedoch merkte ich am späten Nachmittag, dass ich mich absolut nicht gut fühlte und lieber mich erholen wollte. Denn am nächsten Tag war ein Treffen mit Sabine und Nico vereinbart, worauf ich mich sehr freute und auch unbedingt hinfahren wollte. Somit HÖRTE ich auf meine Empfindungen und teilte das auch mit. Das war dann für Holgers Mutter wieder einmal ein Anlass sich einzumischen und mich zu prüfen. Das wir in unserem Leben Menschen haben, die besonders gut "wissen" welche Knöpfchen wann zu drücken sind, das kennen wir bestimmt so ziemlich alle. Dass niemals ein Mensch alleine daran beteiligt ist, das ist uns auch sicherlich bewusst, wenn man ehrlich zu sich ist. Und dass diese "Spielchen" Hausaufgaben und Prüfungen in unserer Entwicklungsarbeit an uns selbst sind, das dürfte auch vielen von uns bewusst sein. Näher darauf eingehen werde ich nicht, aber soviel möchte ich dazu schreiben, dass es ein Augenblick war, wo ich wieder einiges mehr GEHÖRT habe, was für meine Heilung von Bedeutung ist.

Den Abend verbrachte ich mit Johanna, die beschlossen hatte bis am 30. zu bleiben. Denn schließlich sind Hexi und Snoopy auch für Streicheleinheiten zur Stelle. Alles dreht sich um sie und sie hat mal mehr Freiheit bzgl. Fernsehen und Naschereien als Zuhause. Wir hörten uns gemeinsam eine Weihnachtsfolge von Bibi und Tina an, versüßt mit der Lakritzbox von Holger. Ich gestehe, dass ich dabei eingeschlafen bin. Jedoch diesen kleinen leuchtenden Stern in diesem Moment um mich zu haben, das war ein wunderschönes Geschenk.

Bei der Fahrt am nächsten Tag zu Sabine und Nico entlud sich natürlich die angestaute Energie vom Vortag. Ich musste sie auch wirklich loswerden, damit der irre Druck entweichen konnte. Alles was ich unterdrücke baut derartigen Druck in meinem Körper auf, welcher sich dann auf meine Ohren nachteilig auswirkt. Dies ist eines der Puzzleteilchen, womit mich meine Ohren ausbilden. Durch diese Überprüfung durfte ich erkennen, dass ich bereits um das Vielfache schneller aus der gesundheitsschädigenden Energie "Wut" aussteigen kann. Die Dosis macht das Gift. Agression und Wut gehören zu unserem menschlichen Sein. Sie können auch Antrieb sein für Veränderungen oder eben auch uns schulen in unserer Wahrnehmung. Durch Selbstreflexion / Selbsterfahrung können wir unsere Selbstliebe / Selbstachtung trainieren und schulen. Mal gelingt es mit mehr Leichtigkeit und mal mit weniger. Mitgefühl mit uns selbst schult unser Mitgefühl mit unseren Mitmenschen.

Zurück zur Fahrt nach Soeßt, wo die beiden wohnen. Wir sind pünktlich zu der vereinbarten Zeit angekommen. Hatten gemütliche Stunden, in denen wir uns austauschten. Denn Sabine war gerade aus ihrer Tailandreise wiedergekommen, wo ihr Vater seit zwei Jahrzehnten lebt. Nico hatte auch gerade einen Krankenhausaufenthalt hinter sich. Es war einfach erfüllend bei den beiden zu sein. Wir haben uns bei unserer Segelreise kennengelernt, zu dem Du gerne unter EINE REISE; VIELE SUVENIERE mehr lesen kannst. Sabine hatte für unser gemeinsames Abendessen einen Tisch im historischen Hotel Pilgrimhaus reserviert. Was ich wieder sehr spannend fand, weil es eine Pilgerherberge auf dem Jakobsweg war / ist. In einem sehr tollen Ambiente, mit wundervollen Menschen ein traumhaftes Essen zu genießen, das hat Heilwirkung.

Bei unserer Rückfahrt fuhren wir durch ein bewaldetes Gebiet. Da zeigte sich uns ein Fuchs. Natürlich wollte ich gleich die Krafttierbotschaft wissen. Denn diese Zeichen kann und will ich nicht mehr außer Acht lassen. Wieder einmal traf der Text ins Volle.

http://www.horstweyrich.de/seminare/krafttiere/fuchs.html

Am Jahresende habe ich mir noch eine schöne Zeit bei Gabi, einer inzwischen sehr freundschaftlichen Masseurin in Olsberg, gegönnt. Da sie ein sehr großes Angebot hat und ich natürlich etwas konkret meinen Ohren gönnen wollte, wusste ich es noch nicht so genau. Als ich bei ihr saß und kurz mal so begann die Lage zu erzählen, da klingelte es bei uns gleichzeitig. Es sollte und wollte eine Klangschalenbehandlung werden. Vor 20 Jahren, als ich aus gesundheitlichen Gründen in die Stiftung von der Telekom wechselte, da wollte ich schon eine Ausbildung in diesem Bereich absolvieren. Jedoch aus Kostengründen wurde es mir damals nicht bewilligt. Seit meiner Selbstständigkeit habe ich immer und immer wieder mal in diesem Bereich "vorbeigesehen", jedoch die Zeit war dafür noch nicht reif. Nach dieser Behandlung durch Gabi wußte ich genau, dass dieser Bereich 2018 eines der größeren Themen ist. In dieser Nacht reagierte mein ganzes System ganz stark mit Heilreaktionen darauf, so dass ich auf alle Fälle am Ball geblieben bin. Somit wieder ein Richtungsgebendes Ereignis, welches aus einem anderen erwachsen ist. Diese Verkettungen sind es, die ich Dir einfach durch diese Beiträge Dir immer wieder aufzeigen will, um Dir auch Mut zu machen mehr hinzusehen.

Der 31. Dezember war für unsere Heimkehr geplant. Wir fuhren um 14.30 bei Holgers Elternhaus weg und hielten dann bei seiner Tante in Kassel an. Gegen 20.30 setzten wir unsere Rückreise fort. Kurz vor Mitternacht verließen wir nach Nürnberg die Autobahn, um mit einem Piccolofläschchen Sekt das Jahr einzuleiten. Im Auto war eine Atmosphäre wie in einem Autokino, wobei ich das nur aus Erzählungen "kenne". Der Donauwalzer war ausgeklungen und Holger hatte ein bisschen was vom Feuerwerk gesehen, da starteten wir wieder los, um Snoopy nicht mit der unnötigen Knallerei zu quälen. Er ist auch der Grund, warum wir Silvester unterwegs waren. Schon als sehendes Kind konnte ich diesem eigenwilligen "Brauch" nichts abgewinnen. Verstehen werde ich es nie, warum Menschen lieber Geld verbrennen statt verschenken. Warum die Umwelt und die Tierwelt zerstört und gequält wird für das Vergnügen? Wie viele Menschen wären derart dankbar solche Kriegsgeräusche nicht hören zu müssen und zu Silvester soll das schön sein? Das was ich auf alle Fälle seit diesem Jahr echt bewiesen bekommen habe ist, dass es absolut gefährlich ist in dieser Nacht unterwegs zu sein. Nachdem wir wieder gemütlich auf der sehr ruhigen Autobahn dahinglitten, kamen wir komplett unerwartet in eine derart dichte Nebelwand, dass Holger die Bodenmakierungen nicht mehr sehen konnte. Im Schritttempo rollte er blind dahin. Ich hatte solche Angst, dass uns jemand mit vollem Tempo reinfahren könnte. Gott sei Dank erkannte Holger eine Abfahrt und wir verließen das Feld. Sogar am Parkplatz war die Laterne und alles andere nicht sichtbar. Eineinhalb Stunden verbrachten wir dort, um den Nebel abzuwarten. Alles Andere machte einfach keinen Sinn. Ich nickte vor Stress ein. Als wir wieder die Fahrt aufnahmen, da hatte ich die nächste Sorge. Da ich in keinster Weise mir einen Überblick über die Lage verschaffen konnte, und Holger natürlich auch völlig übermüdet war, bat ich ihn sich die ganze Zeit mit mir zu unterhalten. Um 5.30 fielen mir dann die Meteoriten vom Herzen in der Tiefgarage, das kann ich wirklich an dieser Stelle schreiben. Der Schock saß so tief, dass er sich erst paar Tage später richtig entlud und zeigte.

Endlich als wir vor unserer Wohnungstür standen, da erwartete uns wirklich eine Überraschung. Diesmal aber ganz etwas Süßes und Liebevolles. Nämlich die jährlichen Miniweihnachtskekserl, die ein besonders interessanter 82jähriger Herr in Berlin uns zukommen lässt. Er hat in seiner Jugend Konditor gelernt in der ehemaligen DDR. Ich hatte schon zweimal die Ehre mit ihm über das Leben und sein Erleben dieser Zeit zu sprechen. Durch den Schock war es mir gar nicht möglich dieses Geschenk so "richtig" zu registrieren und mich daran zu erfreuen. Das wurde mir erst heute bei unserem Telefonat bewusst. An Hand von diesem Beispiel konnte ich erkennen, wie Stress einen förmlich erblinden läßt. Die Freuden und Schönheiten, die uns das Leben schenkt können wir einfach nicht mehr wahrnehmen und genießen.

Aber jetzt wieder zurück zu unserem Neujahrstag. Nach dem Frühstück sind wir erschöpft ins Bett gefallen. Gegen 10 klingelte es an der Wohnungstüre. Ich hätte es nicht gehört vor lauter Tiefschlaf und k.o. sein. Der Hausmeister stand vor mir und hielt mir Holgers Brieftasche unter die Nase. Völlig verwirrt und überfordert nahm ich sie an und bedankte mich. Das Ausmaß zu dieser Geschichte wurde mir auch erst später klar. In diesem Fall war es richtig gut, dass die meisten noch schliefen und somit hatte sie niemand von 5.30 bis 10 Uhr auf den Garagentreppen entdeckt. Somit wurden uns viel Arbeit und Nerven erspart. An diesem Tag bereits wusste ich für mich die Jahresbotschaft hinter diesen Ereignissen.

Mit dieser Energie besichtigten wir am 2. ein Haus, welches sehr interessant für uns gewesen wäre. Jedoch mein Gefühl im Garten, der dicht mit den Nachbarn verbunden ist, der löste in mir kein Wohlgefühl aus. Ein Walnussbaum, der als einziger Baum sich mitten darin befindet, der hat natürlich mein Interesse gleich auf sich gezogen. Somit habe ich mir die Botschaft angesehen, die er enthält.

"Der Walnussbaum

Geschützte Gegenden bevorzugt der Walnussbaum, um zu gedeihen. Seine Früchte, die Walnüsse, gelten als Fruchtbarkeitssymbol. Der Walnussblättertee ist ein Mittel zur Ausscheidung giftiger Substanzen über Leber, Nieren, Blasen, Darm und Haut. Der
Walnussbaum kann uns helfen, unsere Individualität klarer zu erkennen.

Wenn du lernen willst, Dich besser abzugrenzen und auch einmal „nein“ zu sagen, dann suche den Kontakt
mit einem Walnussbaum. Er kann Dir helfen, Dein ureigenstes Potential zu entdecken."

Das ist wirklich nur die Essenz daraus. Um so mehr ich mich mit ihm beschäftigt habe, um so mehr musste ich wieder einmal schmunzeln.

Die weiteren Tage waren mit unterschiedlichsten Ereignissen wie Besuch bei einer lieben Freundin, Geschwistertreffen und Bruchbudenbesichtigung angereichert. Eine Klangbehandlung durch einen Mann, das war auch etwas "Besonderes" und eröffnete mir so manche Wahrnehmungen / Sichtweisen. Alles in allem sind die Tage ziemlich vollbepackt mit Lernaufgaben und Erkenntnisblitzen. Es brodelt und gährt in mir. Es tun sich die nächsten Bereiche und Dimensionen auf, die mir meinen Weg anzeigen. Immer klarer und besser kann ich HÖREN, welche Bereiche jetzt von mir erhört werden wollen. Nur durch diese lebensnahe Ausbildung bin ich immer mehr in der Lage diese unterschiedlichen Tiefen, Schattierungen, Nuancen wahrzunehmen, die meine Seinsmelodie mir mit der unbegreiflichen Vielfalt an Möglichkeiten vorspielt.

In diesem Sinne:

HÖREN WIR AUF UNSERE SEELE:

Gülfide & TEAM

 

Bildquelle: CC0 Lizenz
https://www.pexels.com/de/foto/begrifflich-eisen-hangen-herz-256738/